Berufsbild

Das Grundanliegen unserer bewegungspädagogischen Arbeit ist die Erhaltung und Wiederherstellung von Gesundheit. Die Entwicklung des Körperbewusstseins und der körperlichen Leistungsfähigkeit, die Entfaltung von Ausdruck und Bewegungsfreude, die Steigerung des körperlichen und seelischen Wohlbefindens sowie die Stärkung des Lebensgefühls wollen wir mit unserer Arbeit fördern.

Nach Abschluss der Ausbildung sind die Bewegungspädagoginnen und Bewegungspädagogen befähigt, mit Menschen jeden Alters im Rahmen der ausgleichenden, sportlichen und tänzerischen Richtung als auch in der gezielten Prävention und Gesundheitsförderung zu arbeiten.

Die diplomierten Bewegungspädagoginnen und –pädagogen arbeiten häufig als Selbständigerwerbende in eigenen Studios oder als Angestellte, in den meisten Fällen in Teilzeitpensen. Eine volle Anstellung bei einer Institution ist eher die Ausnahme. Anstellungen sind möglich in Fitness- oder Freizeitzentren, Vereinen, Firmen oder Privatschulen, gelegentlich auch in Rehabilitationskliniken.

Die bevorzugten Mittel der Bewegungspädagogen und -pädagoginnen sind das vielfältige und weite Feld der Bewegung, von der Gymnastik bis zu tänzerischen Bewegungsgestaltung und Improvisation. Häufig werden in den Unterricht verschiedene Hilfsmitteln wie Bälle, Matten, Therabänder, Schaukelbretter, Tücher, Trainingsgeräte einbezogen.

Ein wichtiger Aspekt bei der Arbeit sind der Spass und die humorvollen Elemente. Den Unterrichtsmöglichkeiten sind fast keine Grenzen gesetzt. Die erfolgreiche Umsetzung der pädagogischen Arbeit in den Beruf erfordert jedoch viel Eigeninitiative.